In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
3 weitere Module aus Textil- und Material-Design,
Produkt-Design
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: Technologie
Eine gute User Experience wird häufig mit intuitiver Benutzbarkeit gleichgesetzt – insbesondere bei Alltagsanwendungen, die niedrigschwellig funktionieren sollen.
In professionellen Kontexten greift diese Vorstellung jedoch zu kurz:
Werkzeuge, Instrumente und Maschinen folgen eigenen Logiken und werden in der Nutzung durch Expert:innen zu Erweiterungen des Körpers. Sie fungieren nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als aktive Partner innerhalb eines Arbeitsprozesses.
Die Aneignung solcher Systeme ist ein iterativer Prozess. Dabei entstehen individuelle Interaktionsformen und -dynamiken, die sich sowohl funktional als auch ästhetisch in den resultierenden Artefakten niederschlagen.
Projektfokus
Das Projekt untersucht Interaktionen innerhalb von Herstellungsprozessen. Am Beispiel von Wickelkonstruktionen (winding) entwickeln wir eigene Maschinen, mit denen sich Strukturen aus Filamenten und anderen Materialien im Rotationsprinzip erzeugen lassen.
Ein zentraler Aspekt ist die gezielte Beeinflussung von Materialeigenschaften während des Prozesses – etwa in Bezug auf Festigkeit, Flexibilität oder Transparenz.
Durch den Einsatz digitaler Komponenten wie Sensoren und Aktuatoren können diese Prozesse erweitert, moduliert und individualisiert werden.
So entstehen neue Formen …
Dieses Modul wird von der Lehrbeauftragten Tina Berning geleitet und findet wie folgt statt:
Montag, 23. bis Freitag, 27. März von 10 bis 16 Uhr
Dieses Modul wird von der Lehrbeauftragten Annette Hofmann geleitet und ist wie folgt geplant:
Montag, 23. bis Donnerstag, 26. März von 10 bis 15 Uhr Kompakt-Unterricht als Auftakt zu weiteren Unterrichtsstunden im Semester
Folgetermine im Semester am Mittwoch Nachmittag
Modetheorie/Fashion Studies im Master (FG Modedesign)
Freitag 10 - 11.30 Uhr
Hörsaal KHB
Beginn am 10.04.2026
Das MA-Seminar Modetheorie und Modesoziologie / Fashion Studies im Master zielt auf eine praxisbezogene Vertiefung und Strukturierung der Kenntnisse über die theoretischen Kontexte, in welchen Mode und Kleidung kritisch reflektiert werden. Die Identifizierung von Themenfeldern und die Herausarbeitung theoretischer Fragestellungen und Forschungsschwerpunkte für die eigene Master-Thesis sowie für das eigene Master-Projekt gehören zu den Hauptzielen dieses Seminars. Mit Bezug auf die gesamte Bandbreite der internationalen Fashion Studies und somit aus soziologischer, anthropologischer, kultursemiotischer sowie designtheoretischer Perspektive wird Mode im Seminar als multimedialer Prozess und als kulturelle Praxis analysiert und im Kontext ihrer Produktion, Repräsentation, Medialisierung und Kuratierung reflektiert.
Der Fokus liegt im Master dezidiert auf dem Wissen, das in den Prozessen, Projekten sowie in den Objekten der Mode gespeichert und verarbeitet wird. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auch der historischen, sozialen, ästhetischen und kulturellen Wirkung bzw. Relevanz von Moden, Modepositionen, …
Textil- und Material-Design
Digitale Werkzeuge - CAD / CAM
(In Kombination mit Digitale Werkzeuge CAD/ CAM IV)
tba
The introductory Kniterate knitting course will take place hands-on this semester in the Soft Rapid Prototyping workshop. The course starts with an introduction to basic knitting techniques (stitches and structures). After the explanation of the Kniterate’s design software, students start to create the files of basic and advanced structures. The sample knitting will take place in small groups, where the course participants can knit their created files, experience and actively learn the process of using the Kniterate machine.
In the second part of the programme the software’s jacquard knitting feature will be presented. The course participants will create the files based on their own designs/ patterns and knit 2 and 3 coloured jacquard samples.
The course aims to give a basic knowledge of knitting with the Kniterate and show the limits and possibilities of the machine. The files and knitted samples can be further developed …
Textil- und Material-Design
Plastisches Gestalten: Zeichnen, Farbe, FlächeTextil- und Material-Design
Plastisches Gestalten: Zeichnen, Farbe, Fläche
https://www.notion.so/ROBOTIC-BASKETRY-2abfb7cfe05d80638acac7fded8b3921
SOFT COMMONS — material, relations and collective processes
How can textile practices become social laboratories? In this project, textiles are explored as a medium that enables social interaction and can generate new forms of community. Based on an experimental engagement with material, textile processes are understood as a practice of commoning — as the sharing of knowledge, gestures, and experiences. The process itself becomes a central component of the work.
Through textile interventions, collages, archives, compositions, or performative formats, temporary textile spaces emerge in public contexts. Here, textiles function as a social infrastructure: as spaces for encounter, care, and collective action. The focus lies on textile cycles, material and atmospheric qualities, as well as the intensity and intelligence of touch.
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SOFT COMMONS — Material, Beziehungen + gemeinschaftliche Prozesse
Wie können textile Praktiken zu sozialen Laboren werden? In diesem Projekt wird Textil als Medium untersucht, das soziale Interaktion ermöglicht und neue Formen von Gemeinschaft hervorbringen kann. …
Visuelle Kommunikation
Projektbegleitende Vertiefung
Wir haben ein Gebäude zu beschreiben und zu erklären, dessen oberes Stockwerk im 19. Jahrhundert errichtet worden ist; das Erdgeschoss datiert aus dem 16. Jahrhundert, und die nähere Untersuchung des Mauerwerkes ergibt die Tatsache, dass es aus einem Wohnturm des 11. Jahrhunderts umgebaut worden ist. Im Keller entdecken wir römische Grundmauern, und unter dem Keller findet sich eine verschüttete Höhle, auf deren Grund Steinwerkzeuge in der höheren Schicht und Reste der gleichzeitigen Fauna in der tieferen Schicht aufgedeckt werden. Das wäre etwa das Bild unserer seelischen Struktur. C. G. Jung
Das lateinische Wort Domus bedeutet primär „Haus“, „Wohnung“ oder „Heimat“. Das Wort Haus stammt vom germanischen Wort hūs ab, dessen ursprüngliche Bedeutung sowohl das Gebäude, als auch die Familie bezeichnete. Oft bedeuten Häuser oder Wohnungen mehr als nur eine Behausung. Sie sind von der Persönlichkeit der Bewohner-innen geprägt.
Ein Haus ist ein Träger der Geschichte. Vor allem der …
Visuelle Kommunikation
Projektbegleitende Vertiefung
english below
In diesem Semester realisieren wir ein Ausstellungsprojekt in Kooperation mit Studierenden von der University of Minnesota in Minneapolis. Ausstellungsort ist KUNSTPUNKT BERLIN—Raum für aktuelle Kunst (Berlin-Mitte). Eröffnung ist am 11. Juni 2026. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Juni. Das Projekt wird vom DAAD gefördert. Mit einer weiteren in Minneapolis geplanten Ausstellung wird sich die Ausstellungssituation der Teilnehmenden umkehren. Die Kooperation werden wir mit einem Katalog dokumentieren.
Unsere aktuellen Möglichkeiten am eigenen Ort sowie an einem fern liegenden Ort künstlerische Wirksamkeit zu entfalten und die damit verbundene Ökonomie der Mittel machen wir zum Inhalt des Sommersemesters und der Ausstellung.
Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Die Liste der Teilnehmer*innen legen wir bereits beim ersten Treffen fest. Von den Teilnehmenden wird eine zuverlässige Mitarbeit an allen Phasen des Ausstellungsprojektes erwartet.
Tutorin ist Stella Severson: stella.severson@stud.kh-berlin.de
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This semester, we are realizing an exhibition project in cooperation with art students from the University of Minnesota in …
Vom Sturm und Drang bis zum Naturalismus
„Zurück zur Natur!“, hatte Jean-Jacques Rousseau gefordert, und eine junge Generation von Dramatikern stellte den Ruf nach Freiheit und Rebellion in das Zentrum ihrer Arbeit. Der zweite Teil der Vorlesungsreihe beschäftigt sich mit den theoretischen Schriften und den dramatischen Werken Friedrich Schillers und stellt die beiden „unzeitgemäßen“ Dichter Heinrich von Kleist und Georg Büchner vor.
Richard Wagner revolutioniert das Musiktheater, und in Norwegen, Österreich, Russland und Deutschland begeben sich Autoren auf die Suche nach der Wirklichkeit: Henrik Ibsen, Arthur Schnitzler, Anton Tschechow, Maxim Gorki und Gerhart Hauptmann werfen einen Blick auf das moderne Individuum inmitten sich radikal wandelnder gesellschaftlicher Verhältnisse.
Ausschnitte aus modernen Inszenierungen werden gezeigt und analysiert. So entsteht ein Einblick in Inszenierungsstile und ästhetische Umsetzungen, die das zeitgenössische Theater prägen.
Zeitplan und Themenliste findet ihr ab 1. März im workspace.
Abgestimmt auf die Vorlesung „Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst“ lesen wir dramatische und theoretische Texte aus unterschiedlichen Epochen und setzen sie in Beziehung zu zeitgenössischen Diskursen.
Betrifft: Studierende im Hauptstudium - Sommersemester 26
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Hallo,
das ist der Workspace zur Übermittlung von Leistungsnachweisen für die Module künstlerische, handwerkliche und technische Qualifikationen IV-VII an das Prüfungsamt.
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Zur Übermittlung deines diessemestrigen KHTQ-Leistungsnachweises tritt bitte diesem Workspace bei.
Der Leistungsnachweis (LN) kann erst nach dem Workspace-Beitritt und dem Absolvieren der beiden Teil-Kurse (khtqKombi-Kurs und khtqWP-Kurs) übermittelt werden und findet sich daher erst dann in deinem ´transcript of records´ wieder.
Bei Fragen, Anmerkungen o.ä. melde dich gerne per mail und/oder vereinbare einen Termin in der Notenbüro-Sprechstunde (siehe Fachgebietskalender).
Mit besten Grüssen aus dem Notenbüro,
Simone :)
Zusammen mit den Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ wird in Teams ein Konzept und ein Bühnen- und Kostümbildentwurf (digital oder analog) für “Medea” entwickelt.
Textvorlagen:
“Medea” von Euripides
“Medea. Stimmen” von Christa Wolf
“Medeamaterial. Landschaft mit Argonauten” von Heiner Müller
„Buch der Königstöchter. Von Göttermännern und Menschenfrauen. Pocahontas II” von Klaus Theweleit: S. 96-124
Betrifft: Studierende im 2.Studienjahr - Sommersemester 26
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Das ist der Workspace zur Übermittlung des Leistungsnachweise für das Modul Künstlerische, handwerkliche und technische Qualifikationen III mit 12 LP (kurz: KHTQ III-LN SoSe26) an das Prüfungsamt.
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Bitte tritt diesem Workspace umgehend bei !!!!
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Die Teilmodule (= Pflichtbausteine!) ´Bühnentechnik´ (3LP), ´Figürl.Zeichnen´ (3 LP) und ´Digitale Techniken´ (3LP) ergeben nach deren Abschluss eine Gesamtnote/Bewertung (mit 12 LP), welche an das Prüfungsamt weitergeleitet wird.
Die Leistung kann erst nach dem Workspace-Beitritt und dem Absolvieren aller Teilmodule übermittelt werden und findet sich daher erst dann in deinem ´transcript of records´ wieder.
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Bei Fragen, Anmerkungen o.ä. melde dich gerne per mail und/oder vereinbare einen Termin in der Notenbüro-Sprechstunde (siehe Fachgebietskalender).
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Mit besten Grüssen, Simone
Bühnen- und Kostümbild
Künstlerisches Projekt I-II
„Das Leben ein Traum“ - Hauptkurs im Hauptstudium (Prof. P.Schubert)
Literatur: Calderon, Hofmansthal
Dramaturgische Begleitung: Prof. C.Losch
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Verpflichtendes khtq.Kombi.Modul des Kurses:
`LEBE & TRÄUME` - ProbenKostüme-KostümProben (S.Wolter)
…daher trete auch diesem workspace selbständig bei:
https://kh-berlin.incom.org/workspace/3936
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Videoprojektion im Theater - Bewegtes Licht
Wie kommt das Bewegtbild auf die Bühne?
Film ist bewegtes Licht und das gibt uns auf der Bühne ganz neue Spielmöglichkeiten:
Wir beschäftigen uns mit den Grundlagen der Animation und animieren einen kleinen Clip. Wir arbeiten mit den Minibeamern am Modell.
Wir sprechen über die wichtigsten Filmformate, schauen uns einen optimalen Workflow zwischen Videoabteilung, Schauspieler und Film an, experimentieren mit Auf und Rückprojektion und den verschiedenen Projektionsmaterialen.
Am Ende des Kurses könnt ihr Filmsprech und wisst was z.B Mapping, keys und EaseIn EaseOut ist und könnt eure Ideen dem Videoartist/ der Videoabteilung klar kommunizieren!
Theater nach 1945 bis zur Gegenwart
Der vierte Teil der Vorlesungsreihe gibt einen Überblick über wichtige Autor:innen der Nachkriegszeit und richtet seinen Fokus auf das zeitgenössische Drama. Welche Themen treiben unsere Zeitgenoss:innen um? Mit welcher Sprache kann die Wirklichkeit abgebildet werden, und welche Darstellungsformen gilt es zu erproben? Theoretische Texte und Beispiele von Inszenierungen geben einen Einblick in die Entwicklung des zeitgenössischen Theaters und der Performancekunst.
Zeitplan und Themenliste findet ihr ab 1. März im Workspace.
Die Videokünstlerin Maika Dresenkamp veranstaltet ein Blockseminar, in dem praktisch gearbeitet wird. Inhalte werden bis zum Semesterbeginn kommuniziert.
Der Workshop ist für Studierende des Hauptstudiums konzipiert.
Bei Terminkollisionen mit dem Hauptkurs von Peter Schubert wird es individuelle Lösungen geben.
Termine:
8. Mai 11-16 Uhr
27. Mai von 11-16 Uhr
3. Juni von 11-15 Uhr
Weitere Infos bei Carolin Losch
Arbeitsfeld: Künstleranatomie / Anthropologie
Leitung: Sándor Dóró
Der Mensch unserer Zeit betrachtet seinen Körper mit großer Neugier und dem Verlangen, ihn wahrhaft kennenzulernen. Wie Paul Valéry beschreibt, entdeckt der Mensch seinen Körper „wie Amerika entdeckt wurde: als etwas Fernes und Fremdes. Für den Geist gibt es nichts Aufregenderes als die Unwissenheit, mit der er nach dem eigenen Körper sucht.“
Der menschliche Körper gibt von sich aus keine erschöpfende Antwort auf die Beschaffenheit seines Aufbaus oder seiner Funktionsweise. Er erklärt nicht, wie er im pausenlosen Kampf gegen die Schwerkraft besteht, wie er – seinen Schwerpunkt stetig verlagernd – das Gleichgewicht hält, aufrecht bleibt und dabei Tausende von Bewegungskombinationen ausführt. Seine Oberfläche hingegen scheint seine innere Konstruktion mit großer Genauigkeit zu offenbaren.
Der Wissensdurst, der aus diesem Gegensatz von Oberfläche und Innerem erwächst, wird heute durch technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen auf eine neue Art befriedigt. Die moderne Medizin, der Spitzensport, die sexuelle Befreiung sowie die intensive …
Theorie und Geschichte
Designtheorie
Die Vorlesung behandelt zentrale Themen und Schlüsselkonstellationen der Designgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und verbindet das mit dem Nachdenken darüber, wie das Verständnis von Geschichte eine aktuelle Gestaltungspraxis informieren kann.
Themen der Vorlesung sind: Ursprungserzählungen der Designgeschichte - wo beginnt Design eigentlich?; die Verwendung historischer Stile als Designsprachen im Historismus des 19. Jahrhunderts; die Programmatik des Bauhauses zwischen Handwerkerutopie und moderner Gestaltung; die Entwicklung neuer Formensprachen und der utopische Anspruch modernistischer Gestaltung am Beispiel von De Stijl; die Kritik der Warenästhetik als Reaktion auf die Konsumgesellschaft der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg; die Herausbildung einer Logik der Singularisierung in der Gegenkultur der 1960er Jahre; die affektive Gestaltungssprache von Memphis in den 1980ern; die Transformation von Gestaltungsprozessen durch digitale Werkzeuge und Medien; und die Frage, wie wir Design und Designgeschichte dekolonisieren können.
Bestandteil der Vorlesung sind eine Exkursion in die Ausstellung ‚Gestalten für Berlin‘ im Museum der …
Kolloquium Visuelle Kulturen für theoretische Abschlussarbeiten: BA, MA, Diplom
7 Termine à 4 Stunden, freitags 10-14 Uhr
17. April
24. April
29. Mai
5. Juni
12. Juni
19. Juni
26. Juni
(BA, Diplom, MASTER) - Kolloquium Theoretische Abschlussarbeiten
Do. 12-13.30 Uhr, Hörsaal KHB
Das BA-, Diplom - und MA- Kolloquium bietet die Möglichkeit an, die eigene theoretische Reflexion in einem fachübergreifenden Kontext zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von eigenen Fragestellungen, Forschungsschwerpunkten und Methoden sowie auf der Verbindung gestalterischer und theoretischer Aspekte.
Thematische Schwerpunkte: Untersuchung von Prozessen des Kleidens, Verhüllens, Enthüllens in sozialen Zusammenhängen; Erforschung der unterschiedlichen Funktionen von Objekten und Oberflächen in Bezug auf Körper und Räume; Konzeptualisierung/Gestaltung von innovativen Materialitäten und Erforschung ihrer performativen Kraft in diversen Kontexten.
Gruppenbesprechungen;Präsentation des eigenen Vorhabens bzw. MA-Proposals. Im zweiten Teil des Semesters werden in diesem Rahmen auch Einzelbesprechungen angeboten.
Theorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. JahrhundertTheorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Blockseminar auf dem Gutshof Sauen
Termine
22.4. 11:00 Infotreffen Professorenmensa
25.-28.6. Blockseminar Gutshof Sauen
Einem aktuellen Diskurs zufolge kann Kunst ein Safe Space sein, in dem man vor äußeren widrigen Einflüssen wie Krieg, Gewalt oder Ungerechtigkeit geschützt ist. Demgegenüber erscheint eine ältere Tradition, die – spätestens mit Goyas Desastres de la Guerra (1810-1814) – Gewalt, Mord und Totschlag gerade heraufbeschwört und die Kunst zum Austragungsort Ort der Darstellung dieser Grausamkeiten macht. Letztere Tradition wurde u.a. von den künstlerischen Avantgarden wie Expressionismus oder Surrealismus aufgegriffen und weitergeführt; in der zeitgenössischen Kunst spielen beide Traditionen eine gleichberechtigte Rolle. Maggie Nelsons Buch Kunst und Grausamkeit (2022) lässt beide Ansätze aufeinandertreffen und diskutiert ausgewählte Beispiele aus Philosophie und Literatur, Bildender Kunst und Film und versucht sie auf die aktuelle Situation anzuwenden: Wie verhalten sich die beiden Diskurse zueinander? Kann man die Opposition zwischen ihnen auflösen oder bleibt sie bis heute erhalten? Und wie verhalten sich die Künste …
Praxis
Theorie und Praxis Materieller Kulturen: Design und Nachhaltigkeit
This course is designed to support students in their 2.Studienabschnitt (5th, 6th, 7th semesters) who are joining the greenlab project 'Re:Lokal - closing cycles' SS26. Other design students are very welcome to join if there is spare capacity.
The format is a participatory seminar - we will explore different perspectives on design and urban sustainability through a range of sources and case studies, with students actively preparing presentations for the group each week.
The course will be held in English, with German translations offered wherever available.
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die Ringvorlesung thematisiert die Kunsthochschule aus der Perspektive ihrer materiellen und visuellen Kulturen. Vor den einzelnen Vorlesungen findet flankierend ein Begleitseminar statt, das die Themen der Ringvorlesung begleitet und diskutiert. Vertieft werden insbesondere die Methodiken der materiellen Kultur und der Materialität der Zeit, die bei den »Archäologien einer Kunsthochschule« eingesetzt werden. Als Motto dient hier Walter Benjamins berühmtes Denkbild »Ausgraben und Erinnern« von 1924, das früh die Möglichkeiten eines materiellen Gedächtnisses auslotete.
Credits können durch Teilnahme an Vorlesung + Seminar durch eine Vertiefung eines Vorlesungsthemas oder des Seminars erlangt werden.
Termine vor den Vorlesungen von 15-17 Uhr Professorenmensa: 21.5., 28.5., 11.6., 18.6., 25.6., 2.7.
Praxis
Theorie und Methoden in der Materialkulturforschung: eine Einführung
This module is primarily designed for the students in their 1.Studienabschnitt (3rd and 4th semesters) from the design departments. Students from other departments are welcome to enroll if there is spare capacity.
The course is grounded in anthropological approaches to studying material cultures. Understanding how we engage with the material world is fundamental to understanding human cultures across time and space - for example, how we make meaning through making with the material, and how we construct our social worlds through living with things.
Whether focusing on historical, cross-cultural, contemporary or speculative material cultures, these approaches develop holistic, contextual and nuanced views of the dynamic relationship between the material and the social in human life. The study of material cultures allows for a deeper appreciation of the complexity and diversity of lived human experience in different time periods and different geographical places.
The module introduces key theories in material culture studies through examples …
Prof. Dr. Petra Leutner
Vorlesung „Kostümkunde 2 – Spätrenaissance bis zur Gegenwart“
Ab der Renaissance wird die Kleidung vielfältiger, es gibt zahlreiche Accessoires und auffällige, individuell geprägte Moden. Gerade auf die Epochen von Barock und Rokoko greifen Modedesigner:innen der Moderne und Postmoderne immer wieder gerne zurück, denn die opulente höfische Mode bietet viele Besonderheiten in Silhouetten und Details. Wir werden uns mit dem Film „Marie Antoinette“ (2006) von Sofia Coppola befassen, um den Prunk und die Stellung der französischen Königin verstehen zu können. Die Veränderungen der Kleidung aller Klassen durch die Französische Revolution sind wichtig, ebenso der Beginn der Industrialisierung in England und die Entwicklung des Konsums in Europa. Wir analysieren die Verbindung von Mode und Moderne und betrachten den Aufstieg der Haute Couture und des Designer:innenberufs. Modische Entwürfe und Tendenzen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie ein Ausblick auf Retrotrends, Überkonsum und Nachhaltigkeit bilden den Abschluss der Vorlesung. Zwei Exkursionen in …
Theorie und Geschichte
Forschungs-Kolloquium MA
Die aktuelle Diskussion um künstlerische oder gestalterische Forschung nimmt das Kolloquium zum Anlass, um über ›forschende‹ – das heißt theoretische, diskursive oder epistemische – Anteile im theoretischen MA- oder Diplom-Projekt nachzudenken und aus dieser Reflexion geeignete Formate und Medien der Artikulation für diese forschende Tätigkeit zu entwickeln. Weil KünstlerInnen und GestalterInnen selber ›forschen‹, geht es hier weniger darum, ihre praktische Arbeit zu reflektieren als ›practice-based‹ in ihren eigenen Medien und Formaten zu reflektieren. Diese Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft, Wissenschaft und Design begreift die künstlerische und gestalterische Arbeit als einen Ort der Wissensproduktion, die von Theorien, Konzeptionen und Begriffen nicht zu trennen ist.
TERMINE SoSe 2026
20.4.
27.4.
4.5.
18.5.
8.6.
22.6.
Mode ist definitiv eine Frage der Zeit, mitunter eine der effizientesten kulturellen Strategien, die Zeit zu konstruieren, zu materialisieren, zu messen und zu verkörpern.
Das Seminar befasst sich mit den unterschiedlichen Kategorien, durch welche Mode - als kulturelle und materielle Industrie - die eigene Zeitlichkeit konstruiert, sowie mit Aspekten des kulturellen Lebens, die eng mit den Zeiten der Mode zusammenhängen. Das Leben der Dinge, die Beziehung zur Vergangenheit, die Definition von Altem und Neuem, die Nostalgie als emotionale Form des Gedächtnisses und die Möglichkeiten eines kreativen Umgangs mit der Geschichte werden im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Die Konstruktion der Zeit in der Mode lässt sich allerdings nicht unabhängig von Technologien und Medien betrachten. So untersucht das Seminar, wie spezifische Medien die Beziehung von Mode und Zeit bedingen und mitbestimmen, u. a. wie etwa die künstliche Intelligenz unsere Beziehung zur Zeit verändert.
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die dichte Geschichte der 80 Jahre jungen weißensee kunsthochschule berlin ist weitgehend bekannt. Aber was passiert, wenn man die Perspektive ändert und aus der Richtung ihrer materiellen und visuellen Kulturen fragt, ihrer (verschwundenen) Orte und Archive? Was zeigt sich? Was erzählt der Ort am Ort (»in situ«), was erzählen die Standorte der Kunsthochschule über sie, was lagert in ihren Schränken und was wispern die Dinge? Was macht die KI aus »in situ« (am Ort) der khb? Auf diese und mehr Fragen antwortet die Ringvorlesung des Fachgebiets Theorie und Geschichte zum 80-jährigen Hochschuljubiläum – mit Vorträgen und Gesprächen, Lecture Performances und Ausstellungen.
Zur Ringvorlesung findet unter dem Titel »Ausgraben und Erinnern« ein Begleitseminar von Prof. Dr. Knut Ebeling statt, jeweils Do. 15-17 Professorenmensa Uhr vor den Vorlesungen
TERMINE
30.4. Knut Ebeling/Britta Lange: Einführung
Knut Ebeling/Sarah Oh-Mock: La Jetée in Weißensee. Archäologie einer Kunsthochschule in zwei Stimmen
7.5. Antonella Giannone/ Doreen Schulz: Fashion Legacies im Zeichnungsschrank: Modegrafik …
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. Jahrhundert
Das Seminar wird die Kunstgeschichte Roms untersuchen und das von der Antike bis zur Gegenwart. Der Veranstaltung ist eine Exkursion nach Rom vorgeschaltet, die vom 3. bis 9. März 2026 stattfinden wird. Die TeilnehmerInnen-Zahl ist auf 15 Studierende begrenzt.
Nahezu jedes politische Ereignis wird heute von KI-generierten Bildern begleitet und mitbestimmt. Von Deepfakes und Protestbildern bis hin zu Memes prägen generative Bildsysteme zunehmend die visuelle Kultur der Gegenwart. Welche Ideologien, Stereotype und Machtstrukturen schreiben sich in KI-Bildgeneratoren ein? Und was passiert mit dem Anspruch visueller Medien, Zeugnis von Wirklichkeit abzulegen, wenn fotorealistische Bilder jederzeit künstlich erzeugt werden können? Das Seminar untersucht diese Fragen aus einer bildwissenschaftlichen Perspektive und richtet zugleich den Blick auf künstlerische und aktivistische Aneignungen von KI-Bildtechnologien. Wie arbeiten Künstler*innen mit generativen Bildern, und wie lassen sich solche Systeme kritisch oder subversiv einsetzen? Welche Möglichkeiten queer*feministischer und dekolonialer Intervention entstehen im Umgang mit generativen KI-Bildmodellen? Begleitet von ausgewählten theoretischen Texten diskutieren wir diese Entwicklungen anhand aktueller Beispiele aus Kunst, Politik und digitaler visueller Kultur.
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Visuelle Kulturen
Reproduktion und Transformation zwischen Kanon, Kopie, Körper und Konflikt/
Reproduction and Transformation between Canon, Copy, Corpus and Conflict
[engl. below]
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Ausgehend von den Farbreproduktionen der UNESCO und ihrem Beitrag zu einem globalen, zutiefst eurozentrisch geprägten Kunstkanon untersucht das Seminar, wie Reproduktion immer auch Transformation, Ausschluss und politische Setzung bedeutet. Anhand des Films „Reproduktion“ von Katharina Pethke sowie queerer künstlerischer Biografien aus der DDR – etwa in der Ausstellung „QUEERE KUNST IN DER DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda“ – fragen wir nach den Verflechtungen von künstlerischer Arbeit, Verwandtschaft, Gender und Klassenlage. Im Dialog mit Paul B. Preciados „Testojunkie“ rückt der Körper als Ort radikaler Transformation, biopolitischer Kontrolle und queerer Selbsttechnologien in den Fokus. Deleuzes „Differenz und Wiederholung“ und Maria Muhles „Ästhetik der Reproduktion“ bilden den theoretischen Rahmen, um Wiederholung als produktive Wi(e)derholung zu denken – zwischen Fakt und Fiktion, Kanon und Ruine. Ergänzend öffnen J. L. Borges’ Texte („Kreisrunde Ruinen“, „Tlön, …
Es war schon immer eine zentrale Aufgabe des Designs, die Beziehung zwischen Mensch und Technik zu gestalten. Zugleich prägen Interaktionen mit Technologien den Gestaltungsprozess selbst. Technische Artefakte und Operationen strukturieren unseren Alltag und unsere Gesellschaft und sind eng mit der Frage verbunden, wer wir sind und wie wir leben wollen.
In diesem Seminar untersuchen wir die komplexen und vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Technik. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass wir uns als Menschen nicht unabhängig von Technik denken können. Die Grenze zwischen unseren Körpern und Technologien ist im Grunde genommen künstlich und durchlässig; Technologen haben durch ihre Agency und ihre Eigenlogik einen konstitutiven Einfluss auf unser Denken, Handeln und Gestalten.
Das Seminar gibt einen Überblick über zentrale Positionen und aktuelle Debatten zur Mensch-Technik-Beziehung. Dazu gehören: die Evolution des menschlichen Technikgebrauchs aus den Operationen der Hand (Leroi-Gourhan); die Entwicklung technischer Systeme durch Logiken von Erfindung und Innovation (Stiegler); Technologien als Extensionen des Menschen …