Incom ist die Kommunikations-Plattform der weißensee kunsthochschule berlin

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

Incom ist die Kommunikations-Plattform der weißensee kunsthochschule berlin mehr erfahren

crafting UX

nur für Workspace-Teilnehmende

Eine gute User Experience wird häufig mit intuitiver Benutzbarkeit gleichgesetzt – insbesondere bei Alltagsanwendungen, die niedrigschwellig funktionieren sollen.

In professionellen Kontexten greift diese Vorstellung jedoch zu kurz:

Werkzeuge, Instrumente und Maschinen folgen eigenen Logiken und werden in der Nutzung durch Expert:innen zu Erweiterungen des Körpers. Sie fungieren nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als aktive Partner innerhalb eines Arbeitsprozesses.

Die Aneignung solcher Systeme ist ein iterativer Prozess. Dabei entstehen individuelle Interaktionsformen und -dynamiken, die sich sowohl funktional als auch ästhetisch in den resultierenden Artefakten niederschlagen.

Projektfokus

Das Projekt untersucht Interaktionen innerhalb von Herstellungsprozessen. Am Beispiel von Wickelkonstruktionen (winding) entwickeln wir eigene Maschinen, mit denen sich Strukturen aus Filamenten und anderen Materialien im Rotationsprinzip erzeugen lassen.

Ein zentraler Aspekt ist die gezielte Beeinflussung von Materialeigenschaften während des Prozesses – etwa in Bezug auf Festigkeit, Flexibilität oder Transparenz.

Durch den Einsatz digitaler Komponenten wie Sensoren und Aktuatoren können diese Prozesse erweitert, moduliert und individualisiert werden.

So entstehen neue Formen hybrider Praxis, in denen sich manuelle und digitale Verfahren miteinander verschränken.

Zielsetzung

Die Entwicklung eines eigenen Herstellungsprozesses ermöglicht es, Objekte mit einer spezifischen Formensprache und Materialqualität zu realisieren.

An der Schnittstelle von Craft, Making und digitalen Technologien erweitert das Projekt:

>>> den gestalterischen Handlungsspielraum,

>>> das Verständnis von Interaktion jenseits klassischer Interfaces,

>>> sowie potenzielle berufliche Perspektiven im Feld von Design und Technologie.

Rahmenbedingungen

Das Projekt findet in Kooperation mit dem eLAB statt.

Vorkenntnisse in der Entwicklung von Apparaturen oder Programmierung sind nicht erforderlich – alle notwendigen Grundlagen werden in begleitenden Workshops vermittelt.

Ergänzt wird das Projekt durch Vorträge und Beiträge von Gästen, die Einblicke in ihre jeweiligen Praxen geben.

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User Experience is often equated with intuitive usability—especially in the context of everyday applications that are meant to be immediately accessible.

In professional settings, however, this understanding falls short: tools, instruments, and machines follow their own logics and, in the hands of skilled practitioners, become extensions of the body. Rather than serving as neutral instruments, they act as active participants within a working process.

The appropriation of such systems is iterative. Over time, individual forms of interaction and dynamics emerge, which manifest both functionally and aesthetically in the resulting artifacts.

Project Focus

This project explores interactions within processes of making. Using winding constructions as a case study, we will design and build our own machines to create filament-based structures through rotational systems.

A key aspect is the deliberate modulation of material properties during the process—such as rigidity, flexibility, or transparency.

Digital components, including sensors and actuators, can be integrated to extend, adjust, and individualize these processes.

The goal is to develop forms of hybrid practice that combine manual and digital techniques in new ways.

Objectives

By developing their own processes of production, participants will be able to create objects with distinct formal and material qualities.

Situated at the intersection of craft, making, and digital technologies, the project expands:

>>> the scope of design practice,

>>> the understanding of interaction beyond conventional interfaces,

>>> and potential professional trajectories within design and technology.

Framework

The project is conducted in collaboration with the eLAB.

No prior experience in building machines or programming is required, as all necessary skills will be introduced through workshops.

The course is complemented by a series of talks and guest contributions, offering insights into diverse practices and perspectives.

Fachgruppe

Produkt-Design

Entwurfsprojekt

Fachspezifische Grundlagen: Technologie

Semester

SoSe 26 – WiSe 26 / 27

Wann

Montag, 10:00 – 19:00

Mittwoch, 10:00 – 13:00

Erster Termin

08.04.2026

Prüfungsleistung

Teamarbeit im Projekt, Entwurf und prototypische Umsetzung, Dokumentation des Prozesses und Aufbereitung für die Projekt Website

Raum

eLab + Flughalle

Archivierung

Februar 2032

Lehrende