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Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2026 / 2027 - Lehrende: Prof. Dr. Knut Ebeling

Semester
Fachgebiet
Lehrveranstaltung
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Ausklappen Einklappen Theorie und Geschichte Theorie-Kolloquium BA+Dipl BA/MA/Diplomand:innen-Forschungs-Kolloquium: »Künstlerische & gestalterische Forschung 1« Prof. Dr. Knut Ebeling Montag
18:00 - 21:00
DE

Theorie-Kolloquium BA+Dipl

Theorie und Geschichte

Forschungs-Kolloquium MA

Die aktuelle Diskussion um künstlerische oder gestalterische Forschung nimmt das Kolloquium zum Anlass, um über ›forschende‹ – das heißt theoretische, diskursive oder epistemische – Anteile im theoretischen MA- oder Diplom-Projekt nachzudenken und aus dieser Reflexion geeignete Formate und Medien der Artikulation für diese forschende Tätigkeit zu entwickeln. Weil KünstlerInnen und GestalterInnen selber ›forschen‹, geht es hier weniger darum, ihre praktische Arbeit zu reflektieren als ›practice-based‹ in ihren eigenen Medien und Formaten zu reflektieren. Diese Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft, Wissenschaft und Design begreift die künstlerische und gestalterische Arbeit als einen Ort der Wissensproduktion, die von Theorien, Konzeptionen und Begriffen nicht zu trennen ist.

TERMINE WiSe 2026/27

19.10.

1.11.

15.11.

30.11.

7.12.

Erster Termin
19.10.2026
Ort
ehemalige »Professoren-Mensa« neben der Mensa
Ausklappen Einklappen Theorie und Geschichte Medientheorie Surrealismus + (Anti-)Faschismus Prof. Dr. Knut Ebeling keine Angabe zum Wochentag
DE

Medientheorie
2 Credits

Theorie und Geschichte

Medien | Ästhetik
2 Credits

Die Fragen nach Faschismus, Antifaschismus und Tendenzen der Faschisierung sind Schlüsselfragen unserer Zeit. Um in der zeitgenössischen Debatte den Überblick nicht zu verlieren, schlägt das Seminar – gemeinsam mit der preisgekrönten Ausstellung von 2025 »Surrealismus + Antifaschismus« im Lenbachhaus München – eine historisierende Perspektive vor: Es werden Theorien und künstlerische Interventionen thematisiert, die eine Archäologie des Faschismus und der Faschisierung versuchen. Bei dieser künstlerischen und theoretischen Erforschung von Faschismus und Kolonialismus geraten insbesondere Kunstrichtungen wie der Surrealismus sowie dissidente Institutionen wie das Pariser Collège de Sociologie (1937-39) in den Blick, das faschisierende Tendenzen auch in Literatur und Poesie, in der Religions- und Kulturgeschichte aufspürte, aber seine Untersuchungen auch auf benachbarte Bereiche wie die Ambiguität des Heiligen erweiterte. Schließlich interessierte sich nicht nur das Collège für Bruderschaften, Orden und Geheimgesellschaften als Brutstätten des Faschismus, sondern neuerdings auch die posthumanistische Dark Enlightenment und Big Tech, womit das Seminar wieder in der Gegenwart …

Teilnehmer_innen Anzahl
15