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Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2026 / 2027 - Lehrende: Carolin Losch

Semester
Fachgebiet
Lehrveranstaltung
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Ausklappen Einklappen Bühnen- und Kostümbild Angewandte Dramaturgie Angewandte Dramaturgie I Carolin Losch Mittwoch
16:00 - 17:30
DE

Angewandte Dramaturgie
3 Credits

Radikale Welten

Welche radikalen Konzepte haben das zeitgenössische Theater in den letzten Jahren geprägt?

Das Seminar beschäftigt sich mit den Theaterarbeiten innovativer Künstler:innen. Geplant sind gemeinsame Vorstellungsbesuche und Gespräche. Das genaue Programm wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Erster Termin
14.10.2026
Ort
T3.04
Ausklappen Einklappen Bühnen- und Kostümbild Dramatische Literatur / ... Dramatische Literatur I Carolin Losch Dienstag
11:30 - 13:00
DE

Dramatische Literatur / Dramaturgie
3 Credits

Seminar

Abgestimmt auf die Vorlesung „Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst“ lesen wir dramatische und theoretische Texte aus unterschiedlichen Epochen und setzen sie in Beziehung zu zeitgenössischen Diskursen.

Texte zum vorbereitenden Lesen werden in den nächsten Wochen in den Workspace gestellt.

Erster Termin
20.10.2026
Ort
T3.04
Ausklappen Einklappen Bühnen- und Kostümbild Angewandte Dramaturgie Kolloquium Theoretische Abschlussarbeit Carolin Losch Donnerstag
17:00 - 18:30
DE

Angewandte Dramaturgie
3 Credits

Annäherung an die Theoretische Abschlussarbeit

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die ihre theoretische Abschlussarbeit vorbereiten. Das Kolloquium bietet die Möglichkeit, das eigene Vorhaben zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Es finden Gruppenbesprechungen und Einzelgespräche statt.

Erster Termin
15.10.2026
Ort
T3.04
Ausklappen Einklappen Bühnen- und Kostümbild Künstlerisches Projekt ... PASOLINI # EURIPIDES # PUSSY RIOT (Hauptkurs Nina Peller) Carolin Losch, Birgit Stoessel, Nina Peller Mittwoch
10:00 - 17:00
DE

Künstlerisches Projekt III-IV
19 Credits

PASOLINI # EURIPIDES # PUSSY RIOT

Das Semester bewegt sich zwischen antikem Mythos, politischer Gegenwart und künstlerischer Grenzüberschreitung – von Euripides und Pussy Riot zu Pier Paolo Pasolini.

Im ersten Teil des Semesters entwickeln wir Konzept und Entwurf zu DIE BAKCHEN / PUSSY RIOT von John von Düffel. In seiner Bearbeitung verschränkt von Düffel Euripides’ antike Tragödie unmittelbar mit Pussy Riot und Fragen nach Macht, Widerstand, Körper, Rausch und gesellschaftlicher Ordnung. Wir untersuchen, welche Räume und Bilder daraus für eine heutige Inszenierung entstehen können. Die Präsentation der Entwürfe findet direkt nach den Winterferien statt.

Nach der Präsentation wechseln wir Medium und Arbeitsweise: Ausgehend von Pier Paolo Pasolinis TEOREMA entsteht ein freies künstlerisches Projekt. Fotografie, Installation, Video, Audio, Malerei oder Performance – das Medium ist frei wählbar. Ziel ist eine eigenständige künstlerische Auseinandersetzung mit dem Stoff, jenseits des klassischen Bühnenbildentwurfs.

Zum Semesterende werden die Arbeiten zunächst intern präsentiert und anschließend in einer Vernissage mit Party …

Erster Termin
14.10.2026
Ort
Seminarraum Bühnen- und Kostümbild
Ausklappen Einklappen Bühnen- und Kostümbild Theorie und Geschichte d... Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst I Carolin Losch Dienstag
14:00 - 15:30
DE

Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst I-II
2 Credits

Vorlesung

Von der griechischen Tragödie bis zum Sturm und Drang

Die Vorlesung bietet über vier Semester einen komprimierten Überblick über die wichtigsten europäischen Theaterepochen.

Der erste Teil beschäftigt sich mit den Ursprüngen des europäischen Theaters im antiken Griechenland, mit den Entwicklungen des Volkstheaters in Spanien und Italien (Commedia dell’arte), taucht ein in den Kosmos des elisabethanischen Theaters und seines wichtigsten Autors William Shakespeare und stellt das kontroverse Dreigestirn des klassischen französischen Theaters (Molière, Corneille, Racine) vor. Mit dem Werk Gotthold Ephraim Lessings und den Autoren des Sturm und Drang nimmt das deutschsprachige Theater an Fahrt auf.

Das griechische Theater verstand sich als ein Ort der politischen Selbstverständigung der - männlichen und freien - Stadtgesellschaft. Theater ist außerhalb eines politischen Kontextes nicht denkbar. Theoretische Texte der jeweiligen Epoche werden durch gegenwärtige Perspektiven ergänzt und kontrastiert. Denn: Lebendiges Theater kann nur ein Theater radikaler Zeitgenossenschaft sein. Die jeweiligen Welt- und Menschenbilder werden kritisch reflektiert und historisch …

Erster Termin
13.10.2026
Ort
T3.04
Ausklappen Einklappen Bühnen- und Kostümbild Theorie und Geschichte d... Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst III Carolin Losch Dienstag
09:30 - 11:00
DE

Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst III-IV
3 Credits

Aufbruch in die Moderne

Vom Expressionismus bis zum Wetterleuchten des Absurden Theaters

Die Folgen der Industrialisierung, die Konzentration der Bevölkerung in den großen Städten, die Entdeckungen der psychologischen Triebfedern durch Siegmund Freud und die Erschütterungen, die mit dem Ersten Weltkrieg einhergehen, revolutionieren das Drama.

Frank Wedekind und Georg Kaiser führen uns die Abgründe des modernen Individuums vor, der Expressionismus erobert die deutschen Bühnen und den Stummfilm, Marieluise Fleißer und Else Lasker-Schüler ringen um weibliche Selbstbehauptung, in Zürich wird 1916 der Dadaismus ins Leben gerufen, Bertolt Brecht schreibt Lehrstücke zur Erziehung der Massen, Ödön von Horváth erfindet das moderne Volksstück, Gret Palucca entwickelt den Ausdruckstanz. Exil, Verfolgung und schließlich die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs setzen dieser Entwicklung ein jähes Ende.

Theoretische Texte und Beispiele von Inszenierungen geben einen Einblick in die sprunghafte Entwicklung des modernen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Erster Termin
20.10.2026
Ort
T3.04