In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Theorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. JahrhundertTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Mittelalter und Renaissance
Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Ausstellungen den Lauf der Kunst- bzw. Kulturgeschichte oft stark beeinflusst und nicht selten auch nachhaltig geprägt haben; sei es etwa die Great Exhibition von 1851 in London oder mehr als hundert Jahre später die versuchte theoretische Neujustierung der Gegenwartskunst in der Ausstellung When Attitudes Become Form, zu sehen 1969 in der Kunsthalle Bern. Die Vorlesung wird beispielhaft wichtige Ausstellungen des 19. und 20. Jahrhunderts vorstellen und versuchen, ihren politischen bzw. ideologischen Ort zu bestimmen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Ausstellungen vor dem Hintergrund der jeweiligen historischen Situation zu betrachten und zu kontextualisieren. Es geht im weitesten Sinne um Formen und Formate der Mediatisierung von Kunst im Zeitalter ihrer marktorientierten Präsentierbarkeit.
Theorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
In modern textile design and production decorative options are virtually limitless – colours, patterns and even three-dimensional reliefs can be created in or on fabrics, largely regardless of the raw (natural or synthetic) materials used. In earlier centuries, however, this was not the case; rather, the fibres used (primarily linen, wool and silk) each possessed specific properties that could be exploited or even enhanced to create particularly interesting effects. Producers and consumers possessed the ‘material literacy’ required to choose fibres, techniques and decorating processes to achieve the results they were aiming for; they were able to assess the amount of labour involved just as precisely as the qualities and luxury options that could be realized with them.
This course will introduce participants to this material literacy (and the ‘material logic’ associated with it) and familiarise them with the range of design possibilities that came with traditional materials and practices. Using historical …
Das Colloquium richtet sich an alle Studierenden der Freien Kunst und des Design, die ihre Theoretische Abschluss-/Diplom-/BA- bzw. MA-Arbeiten in der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft absolvieren wollen.
Die Veranstaltung versteht sich unter anderem als Schreibwerkstatt: Es wird in das wissenschaftliche Arbeiten und in das Verfassen längerer Texte eingeführt. Zudem soll die Möglichkeit geboten werden, die eigene (beabsichtigte oder begonnene) Arbeit vorzustellen und somit, ausgehend von den praktischen Interessen, die damit verbundenen Probleme unter dem Gesichtspunkt der Verschränkung von Kunst/Gestaltung und Wissenschaft/Theorie mit den anderen Teilnehmer*innen eingehend zu diskutieren.
Performance, as a live and time-based form, presents particular opportunities for curatorial practice. Unlike an artwork that can be encountered repeatedly within a museum or gallery, a performance is shaped by its duration, context, audience, and the specific conditions in which it takes place. This seminar will examine how performance can be curated, presented, contextualized, and mediated within different institutional and exhibition formats.
The seminar will begin with a brief introduction to the history and changing meaning of curating, followed by an examination of the emergence of performance within museums, galleries, biennials, and other exhibition contexts. Particular attention will be given to the relationship between the curator, the artist, the institution, and the audience, as well as to questions of authorship, documentation, and spectatorship.
Further sessions will focus on concepts such as Claire Bishop’s “Gray Zone” and Nicolas Bourriaud’s “Relational Aesthetics,” considering their influence on contemporary exhibition-making as well as the critical debates …
Theorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
Das Seminar hat sich zum Ziel genommen, künstlerische Infragestellungen von Werteystemen in den Blick zu nehmen und möchte verschiedene Phänomene der Subversion vorstellen und theoretisieren. Ausgehend von der Etablierung des Begriffs Kitsch im frühen 20. Jahrhundert geht es um die Ausbildung, Etablierung und Popularisierung widerständiger Ästhetiken und um Formen und Formate sich etablierender Gegenkulturen und Spartenmärkte. Dabei wird es vor allem auch um die Rekonstruktion von Kanonisierungsprozessen und Wertungsdiskursen gehen, wie sie sich etwa in der sogenannten „Schmutz und Schund-Debatte“ manifestiert haben. Ziel des Seminars ist es, die Dynamiken der Ex- und Inklusion widerständiger Ästhetiken zu bedenken und diese Dynamiken im besten Falle auch auf die Analyse gegenwärtiger künstlerischer Praktiken zu beziehen.