In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
engl. below
Liebe Hochschulangehörige,
ich bin seit Anfang letzter Woche zurück an der Hochschule und freue mich schon sehr, wieder in meinem Amt als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aktiv zu sein. Mein großer Dank gilt Anisha Müller und Steffi Rau, die mich vertreten haben und - so wie ich es mitbekommen habe - sehr tolle Arbeit geleistet haben. Ich denke, ich brauche noch etwas Zeit, um richtig wieder „anzukommen“, teilweise fühlt es sich so an, als ob ich nur eine Woche weg war und dann hat sich vieles verändert. Neben Herausforderungen wie die Kürzungen gab es auchschöne Nachrichten wie den Erfolg unseres Antrags im Professorinnenprogramm 2030. Für mich persönlich ist durch die Mutterschaft eine neue Perspektive dazugekommen für meine feministische und queere Arbeit. Es hat auch mein Verständnis von Gender und Gleichstellung erweitert.
Zugleich sehe ich auch mit großer Sorge auf die politischen Entwicklungen, die auch u.a. von der Hochschulleitung bei der Semesterbegrüßung angesprochen wurden - der Zulauf für extrem rechte und faschistische Politik, antisoziale Kürzungen und Verschärfungen rassistischer Gesetzgebung und ein gesellschaftlicher Diskurs, in dem u.a. gegen Trans*Menschen gehetzt wird. Rechtskonservative, rechtsextreme und faschistische Politik trifft zuerst diejenigen, die eh schon verletzlich und weniger privilegiert sind. Für mich ist es aktuell wichtiger denn je, intersektional und diskriminierungskritisch und solidarisch zu arbeiten. Kunst und Wissenschaft sind hier kein Nebenschauplätze - wir sehen, auch international - wie schnell Repression sich gegen die Freiheit von Kunst und Wissenschaft richtet. Das bedeutet aber auch, dass Macht darin steckt Kunst zu schaffen, zu gestalten und kritisch zu denken.
Wer sich gemeinsam engagieren möchte: ihr seid willkommen im Feministischen Beirat und in der Kommission Chancengleichheit - auch ungewählt.
Wer Beratung braucht - ich gebe auch bald reguläre Zeiten bekannt, voerst gerne per Email oder persönliche Kontakt aufnehmen und Termine vereinbaren.
Weitere Infos folgen in Kürze!
Liebe Grüße, Rena
Dear weißensee Community,
I’ve been back at the university since the beginning of last week and am very much looking forward to resuming my role as the Women’s and Equal Opportunity Officer. I’d like to extend my heartfelt thanks to Anisha Müller and Steffi Rau, who filled in for me and—from what I’ve heard—did a fantastic job. I think I still need a little time to really “settle back in”; in some ways, it feels as if I was only gone for a week, and yet so much has changed. Alongside challenges like the budget cuts, there has also been good news, such as the success of our application to the Women Professors Program 2030. For me personally, motherhood has given me a new perspective on my feminist and queer work. It has also broadened my understanding of gender and equality.
At the same time, I view the political developments—which were also addressed by the university administration during the semester kickoff, among others—with great concern: the rise of far-right and fascist politics, anti-social budget cuts, the tightening of racist legislation, and a social discourse that, among other things, incites hatred against trans* people. Right-wing conservative, far-right, and fascist politics primarily affect those who are already vulnerable and less privileged. For me, it is currently more important than ever to work in an intersectional, anti-discriminatory, and solidarity-based manner. Art and academia are not on the sidelines here—we see, even internationally, how quickly repression targets the freedom of art and academia. But this also means that there is power in creating art, designing and thinking critically.
If you’d like to get involved: you’re welcome to join the Feminist Advisory Board and the Equal Opportunity Commission—even if you haven’t been elected.
If you need counseling or advice —I’ll be announcing regular office hours soon, but for now, feel free to contact me by email or in person to schedule an appointment.
More information coming soon!
Best regards, Rena
Seit 2025 forscht das Projekt „Critical Faculties: BIPoC+ FLINTA* an Kunsthochschulen“ zu strukturellen Hindernissen im Bereich der Kunsthochschulen. Als Verbundprojekt zwischen der HfG Karlsruhe und der UdK Berlin stellen wir nun im Rahmen des Symposiums „Ambivalente Sichtbarkeiten“ am 10. November ab 18h in der Hardenbergstraße 33 erste Ergebnisse der künstlerischen und empirischen Forschung vor.
Ich leite weiter:
Das bildungswerk des bbk berlin lädt diesen Herbst, vom 19. Oktober bis zum 20. November 2026, zu „Was mich nicht schlafen lässt…“ ein. Das Projekt befasst sich mit grundlegenden strukturellen Problemen, denen bildende Künstler*innen in ihrem Berufsalltag begegnen und die sie in ihrer Professionalität einschränken, um auf diese Zustände aufmerksam zu machen.
Modul I: Sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch in der bildenden Kunst, 19.-23. Oktober 2026:
Montag / Monday, 19.10.2026, von 18-21 Uhr / 6-9pm
Was mich nicht schlafen lässt... Sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch in der bildenden Kunst - Auftakt
Dienstag, 20.10.2026, von 16-19.30 Uhr
Die eigene Stimme finden - Empowerment durch Körper, Sprache und Stimme
Mittwoch, 21.10.2026, von 16-19:30 Uhr
Antifeministische und queerfeindliche Parolen
Thursday, 22.10.2026, 10am-5pm (10-17Uhr)
It takes a Village: Colour System + From Bystander to Engaged Peer
Freitag / Friday, 23.10.2026, von 18-21 Uhr / 6-9pm
Von unseren Partnern von Berlin KreativKultur gibt es am 9.7. von 10-13h folgenden Online-Workshop:
„Kreativ & selbstständig: Preiskalkulation mit Fokus auf Musik, Mode- und Kommunikationsdesign“
In diesem Seminar der Reihe „Kreativ & selbstständig“ lernst du, wie du deine eigenen Preise kalkulieren kannst und musst, um nachhaltig von deinem kreativen Schaffen zu leben. Genauer schauen wir uns in dieser Ausgabe die Branchen Musik, Mode- und Kommunikationsdesign an. Die Veranstaltung findet online und auf Deutsch statt.
📅 24.06.26 17:00 📍 Prof.-Mensa
DE
Erst das Material, dann die Idee — Redesign als vollwertige Designdisziplin
Der Input gibt eine theoretische und praktische Einführung in das Prinzip des
materialgeleiteten Designprozesses: Wie verändert sich der Designprozess mit Kleidung als
Ausgangsmaterial, wenn nicht die Idee, sondern das vorhandene Kleidungsstück den
Ausgangspunkt bildet? Was bedeutet es, ein Kleidungsstück als vollständige
Designressource zu verstehen — jenseits seiner Funktion als Stofflieferant?
Tosca Wyss, Gründerin von Mini Etiquette, gibt Einblick in ihre Redesignpraxis und das
Konzept des Labels: ein Drei-Säulen-Modell aus designgeleiteter Entwicklung,
materialbasiertem Prozess und Co-kreativer Produktion.
Ziel ist es, das Verständnis von Redesign als vollwertige Designdisziplin zu erweitern, eine
materialgeleitete Designhaltung zu entwickeln — in der die materielle Limitation als
Ressource und nicht als Hindernis verstanden wird — sowie praktische Inspiration für die
eigene gestalterische Praxis mit Pre- und Post-Consumer-Materialien zu erlangen.
EN
First the material, then the idea — Redesign as a full-fledged design discipline
This session provides a theoretical and practical introduction to the principle of the
material-driven design process: How does the design process change when clothing serves as the
source material, if the existing garment—rather than an idea—forms the
starting point? What does it mean to understand a garment as a complete
design resource—beyond its function as a source of fabric?
Tosca Wyss, founder of Mini Etiquette, offers insight into her redesign practice and the
label’s concept: a three-pillar model consisting of design-led development,
material-based process, and co-creative production.
The goal is to broaden the understanding of redesign as a fully-fledged design discipline, to develop a
material-driven design approach—in which material limitations are understood as
resources rather than obstacles—and to gain practical inspiration for one’s
own design practice using pre- and post-consumer materials.
Im Sommersemester 2026 wird der Beirat der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten neu gewählt. Das Gremium setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit an der weißensee kunsthochschule berlin ein und unterstützt die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte in ihrer Arbeit. Im Beirat sind alle Statusgruppen vertreten. Wichtig: Die Mitglieder werden offiziell gewählt – gleichzeitig bleibt der Beirat offen für alle Interessierten, die sich auch informell engagieren möchten.
In den letzten Jahren hat sich die Gleichstellungsarbeit an der weißensee kunsthochschule berlin sowohl strukturell als auch inhaltlich weiterentwickelt. Ein wichtiger Schritt war die Überarbeitung der Teilgrundordnung, die den Beirat für trans*, inter*, nicht-binäre und agender Personen öffnet.
Darüber hinaus wurden durch die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in den letzten Monaten verschiedene Projekte initiiert und umgesetzt. Dazu gehören u. a.: ein Panel Talk zum Thema Policing auf dem Campus, die Entwicklung eines anonymen Feedback-„Cocoons“ im Foyer, Unterstützung bei der Gründung des BIPoC-AStA und verbundene Veranstaltungen. Der Beirat versteht sich dabei als Ort, an dem solche Prozesse mitgedacht, begleitet und weiterentwickelt werden. Aktuell werden außerdem eine Ausstellung und ein Selbstverteidigungs-Workshop vorbereitet.
Jetzt geht es darum, diese Ansätze weiterzuführen und neue Impulse zu setzen. Wir wünschen uns einen Beirat, der sich regelmäßig trifft (ca. 2–3 mal pro Semester), sich dabei über aktuelle Themen austauscht und gemeinsam Projekte entwickelt.
Mögliche Ideen sind z. B.: Veranstaltungen, Ausstellungen oder Publikationen, Materialien zu geschlechtergerechter und diskriminierungssensibler Praxis, eigene Projektanträge … oder ganz neue Ideen von euch.
Wir freuen uns über alle, die Lust haben, sich einzubringen!
Wenn ihr mitmachen wollt oder Fragen habt, meldet euch bis zum 8. Mai bei: frauenbeauftragte@kh-berlin.de Die Wahl findet voraussichtlich am 20. Mai statt.
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In the summer semester 2026, the Advisory Board of the Equal Opportunities and Women’s Representative will be newly elected. The board is committed to gender equality at weißensee academy of art and design berlin and supports the Equal Opportunities and Women’s Representative in her work. All status groups are represented on the board. Important: Members are officially elected — at the same time, the board remains open to anyone who would like to get involved informally.
In recent years, work on gender equality at weißensee has evolved both structurally and conceptually. An important step was the revision of the internal regulations, which opened the board to trans*, inter*, non-binary and agender people.
In addition, the Equal Opportunities and Women’s Representative has initiated and implemented various projects in recent months, including a panel talk on policing on campus, the development of an anonymous feedback “cocoon” in the foyer, support for the founding of the BIPoC student council (AStA) and related events.
The board sees itself as a space where such processes are reflected on, supported and further developed. An exhibition and a self-defense workshop are currently in preparation.
Now it is about continuing this work and bringing in new impulses. We are looking for a board that meets regularly (approx. 2–3 times per semester), to discuss current issues relevant to this context and to collaboratively develop projects.
Possible ideas include: events, exhibitions or publications, materials on gender-sensitive and anti-discriminatory practices, independent project proposals, … or entirely new ideas from you.
Get involved! We welcome everyone who would like to contribute.
If you would like to get involved or have questions, please get in touch by May 8 at: frauenbeauftragte@kh-berlin.de The election is planned for May 20.
KSK-Workshop auch im Sommersemester wieder
Hallo an alle, die noch einmal an dem Workshop teilnehmen möchten, oder beim letzten Mal verhindert waren:
Workshop am Do, 28.05. 2026 von 16-19h im A 1.08 khb
Unter diesem Link findet sich der Workspace zur Anmeldung für den kommenden Workshop am 28.5.26:
https://kh-berlin.incom.org/workspace/4034
Liebe Grüße,
Hanna Wiesener
Vorlesung/Diskussionsrunde: „Schutzrechte, Urheberrecht und Patente“ mit Prof. Dr. Christian Donle am 29.5. von 12.30-16h im Hörsaal
In seinem Vortrag zeigt Christian Donle am Beispiel einzelner Fälle die Bedeutung von geistigem Eigentum für die Kreativberufe auf. Hierzu gehört auch der Schutz der kreativen Leistungen durch gewerbliche Schutzrechte und angemessene Lizenzverträge.
Die Veranstaltung bietet auch eine gute Möglichkeit, eigene aktuelle Fragen und Fälle zu diskutieren.
Christian Donle hält seit dem Jahr 2000 Vorlesungen an der weißensee kunsthochschule berlin und ist seit 2004 Honorarprofessor. Er vermittelt den Studierenden Grundkenntnisse über das geistige Eigentum, insbesondere im Bereich des Urheberrechts, des Designrechts und des Markenrechts. Daneben behandelt er aber auch Lizenzverträge, die in den Kreativberufen eine große Bedeutung besitzen.
Außerhalb der Hochschule ist Christian Donle Rechtsanwalt und vertritt die Inhaber von Schutzrechten und geistigem Eigentum in zahlreichen Gerichtsverfahren.
Am 17. Dezember um 17:00 Uhr bekommen wir Besuch: Marcel Pasternak – Produktdesigner, Gründer, KHB-Alumni. Einige kennen ihn vielleicht aus Die Höhle der Löwen.
Marcel hat seine berufliche Reise direkt aus seiner Abschlussarbeit heraus gestartet. Aus einer Studienidee wurde ein Kickstarter-Erfolg, aus dem wiederum ein eigenständiges Unternehmen entstand.
Seine Projekte verbinden Biologie und Technik, Experiment und Spiel – zugänglich, neugierig und immer nah am echten Ausprobieren. Dafür wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Green Product Award, dem Marianne Brandt Wettbewerb und einem Elsa-Neumann-Stipendium.
2024 wagte Marcel mit seinem Unternehmen cbionic (bionicTOYS) den Schritt ins Fernsehen und überzeugte in Die Höhle der Löwen mit seinen flexiblen Bausteinen. Seit Kurzem arbeitet er außerdem an seiner neuen Company Alphabees, mit der er seine Ideen rund ums spielerische Lernen noch weiterführt.
In unserem Talk erzählt Marcel, wie aus einer einfachen Skizze ein handfestes Produkt wird, warum man manchmal einfach loslegen muss und was es wirklich bedeutet, ein Design-Startup aufzubauen – inklusive Höhen, Tiefen und den Momenten dazwischen.
Social media: Instagram - YouTube
Kommt vorbei, bringt eure Fragen mit und lasst euch von Marcels Energie anstecken – es wird garantiert ein spannender Austausch!
Wann: 17.12. um 17:00 Uhr
Wo: Professoren-Mensa
Die Module „SprechenÜber…“ im Bachelor und „Praxis: Perspektiven“ im Master werden ab diesem Semester dezentral in den Design-Fachgebieten organisiert.
Zur Orientierung: Alle Veranstaltungen finden unter dem Label „PraxisPerspektiven:“ statt und sind weiterhin für alle offen. Alle Veranstaltungen unter diesem Label können im Bachelor angerechnet werden (insgesamt mind. 4 Teilnahmen), Masterstudierende, die eine Veranstaltung konzipieren und organisieren wollen (MA / Modul Praxis / 4 C), wenden sich bitte an die Lehrenden in ihren Fachgebieten.
Veranstaltungen finden Mittwochabend statt und werden im workspace „Sprechen über…“ https://kh-berlin.incom.org/workspace/83 den FG-internen workspaces. Wir starten die Reihe sehr bald!
Ab diesem Semester gibt es auch in jeden Design-FG eine/n Tutor_in, die sich um die Organisation kümmert und Fragen beantwortet.
Mode:
julius.fuehr@stud.kh-berlin.de
TMD:
anton.bertelsmann@stud.kh-berlin.de
VK:
annantombi.marx@stud.kh-berlin.de
PD:
noch offen / wird bald bekannt gegeben
Die neue Organisation des Moduls kann am Anfang noch etwas holpern, für Fragen und Anregungen stehen Matthias Hübner (huebner@kh-berlin.de) Carola Zwick (kwick@kh-berlin.de) zur Verfügung.
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The modules “ SprechenÜber…” (Talking About…) in the bachelor’s program and “Praxis: Perspektiven” (Practice: Perspectives) in the master’s program will be organized in the design departments starting this semester.
_: all events will take place under the label “PracticePerspectives:” and will continue to be open to everyone. All events under this label can be credited toward the Bachelor's degree (minimum of 4 participations in total). Master's students who would like to design and organize an event (MA / Practice module / 4 C) should contact the faculty in their departments._
Events take place on Wednesday evenings and are announced in the workspace “Sprechen über…” https://kh-berlin.incom.org/workspace/83 the FG internal workspaces. We will be starting the series very soon!
Starting this semester, each design department will also have a tutor who will take care of the organization and answer questions.
Fashion:
julius.fuehr@stud.kh-berlin.de
TMD:
anton.bertelsmann@stud.kh-berlin.de
VK:
annantombi.marx@stud.kh-berlin.de
PD:
position still open / will be announced soon
The new organization of the module may be a little bumpy at first, but Matthias Hübner (huebner@kh-berlin.de) and Carola Zwick (kwick@kh-berlin.de) are available for questions and suggestions.
Exhibition: THINGS I HAVE BEEN THINKING ABOUT LATELY…
July 2nd, 17-20.00 o´clock Bruno Taut Pavillon and garden Dammweg 216, 12057 Berlin-Neukölln
With works of
Katerina Andriuscenco, Georg Goutrié, Shira Benbassa Heller, Annabel Hett, Johannes Krenn, Johanna Küng, Youde Monga, Caterina Palumbo & Luca Reichhardt, Sandra Stark, Lucy West
LEARNING BY DOING - Experiential Learning in Art and Design Projects, SoSe 25 with Can Mileva Rastovic and Sophia New
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As part of FORM IT, a project at weißensee school of art and design berlin, funded by Stiftung Innovation in der Hochschullehre and in cooperation with Young Arts Neukölln
Der Aktuelle LGG-Bericht ist online. Darin gibt es auch Daten zu den Hochschulen. Als weißensee kunsthochschule berlin sind wir beim Anteil der Professorinnen auf Platz 3 der Berliner Hochschulen.
„Seit 1991 gilt das Landesgleichstellungsgesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Berliner Landesdienst (LGG). Das LGG verpflichtet die Einrichtungen des Landes Berlin zur Gleichstellung von Frauen und Männern und zur aktiven Frauenförderung. Zu den gesetzlichen Instrumentarien gehören beispielweise Frauenförderpläne und die Wahl von Frauenvertreterinnen.
Der Senat kontrolliert regelmäßig die Umsetzung und den Erfolg der Regelungen des Landesgleichstellungsgesetzes, die den im Land Berlin beschäftigten Frauen und Männern gleiche Chancen im Beruf garantieren sollen. Dazu wird im Abstand von zwei Jahren ein Bericht erstellt.“
Liebe Grüße, Rena
In this edition of the Feminist Lunch Break, Nayeli Vega Vargas (Textile and Material Design) will reflect on the relevance of lived experience, biography, and collaborations as foundational elements in shaping creative research and practice. Drawing from her own trajectory—which weaves together experiences of migration, motherhood, and collective work—she will examine how these dimensions of identity inform her artistic inquiry. Nayeli Vega will argue that creativity is not a neutral or isolated act, but a situated and relational process shaped by context, care, and collective labor.
Through specific examples of projects, Nayeli Vega Vargas invites to rethink feminist strategies of collaboration, reciprocity, and shared world-making.
The presentation will be in English
(We know it's your lunchbreak - it's completely fine to leave early or come later, there will be coffee and some snacks, bring your own lunch too)
Künstlerische Hochschulen sind nicht nur Orte der Inspiration und kreativen Entwicklung, sondern auch von Machtstrukturen geprägt, die das Wohlbefinden der Studierenden beeinflussen können. Eine neue Studie zu „Grenzüberschreitungen an künstlerischen Hochschulen“, koordiniert von WZB-Forscherin Marina Fischer, zeigt auf, dass grenzüberschreitendes Verhalten, Machtmissbrauch und Diskriminierung an künstlerischen Hochschulen in Deutschland verbreitet sind – mit Folgen für die psychische Gesundheit der Betroffenen.
In den letzten Jahren, insbesondere mit der #MeToo-Bewegung, ist auch das wissenschaftliche Interesse an den Arbeits- und Lernbedingungen Kunstschaffender gewachsen. Genau dies war Anlass für Marina Fischer und ihre Mitstreiterinnen in einer Umfrage mehr über die Erfahrungen von Studierenden herauszufinden.
In einer anonymen Onlineumfrage zwischen Juli und September 2022 wurden Studierende künstlerischer Hochschulen in Deutschland befragt. Über 600 Teilnehmende bundesweit teilten berichteten über ihre Erfahrungen mit grenzüberschreitendem Verhalten im Kontext ihrer Hochschule und den Auswirkungen auf ihr psychisches Wohlbefinden. Im Kontext der Hochschule meint: in der künstlerischen Ausbildung, in sich daraus ergebenden praktischen Tätigkeiten oder beruflichen Netzwerken. Die vorgestellten Ergebnisse verdeutlichen, dass Kunstschaffende schon in frühen Phasen ihrer professionellen Laufbahn diversen Formen von grenzüberschreitendem, feindseligen Verhalten ausgesetzt sind.
Die Ergebnisse der Studie wurden in einem ViSoP-Projekt von WZB und Universität der Künste aufgearbeitet – Marina Fischer, Forscherin im Promotionskolleg „Gute Abeit“ arbeitete eng mit den angehenden Gestalterinnen Laura Quade und Yulia Ostheimer zusammen. Es entstand ein Heft zur Wissenschaftskommunikation, das diese Thematik aufgreift und visuell zugänglich aufbereitet. Die Kooperation mit einer künstlerischen Hochschule unterstreicht die Wichtigkeit, sicherere Lern- und Arbeitsbedingungen für junge Künstler*innen zu schaffen und ermöglicht, sich diesem Thema mit den Werkzeugen aus Gestaltung und Wissenschaft zu nähern, macht Marina Fischer deutlich.
Sehr viele Studierende haben Grenzüberschreitungen erfahren. 92 Prozent der Teilnehmenden gaben in der Onlineumfrage an, eine oder mehrere der erhobenen Formen von Grenzüberschreitung im Kontext ihres Studiums erfahren zu haben.
Folgende Erfahrungen wurden untersucht: sexuelle Belästigung, Machtmissbrauch, Mikroaggressionen, Diskriminierung, sexualisierte (digitale und analoge) Gewalt im Kontext des Studiums
Über die Hälfte der Personen berichtete von Diskriminierung, fast jede zweite von sexueller Belästigung. Eine von acht Personen berichtete von ausgeprägter sexualisierter Gewalt.
Betroffene Studierende fühlen sich psychisch belastet und berichten von Angst und Depressivität.
Angehörige marginalisierter Gruppen – darunter weibliche, trans- und inter-Personen sowie queere Menschen, außerdem Studierende mit Sorgeverantwortung und chronisch kranke Studierende – berichteten tendenziell häufiger von Erfahrungen mit grenzüberschreitenden Verhalten.
Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für alle künstlerisch Studierenden, aber durch die breite Fachzusammensetzung und regionale Verbreitung dennoch aufschlussreich.
Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit gezielter Präventionsmaßnahmen:
Sensibilisierung und Schulung: Künstlerische Hochschulen sollten Programme zur Aufklärung und Prävention intensivieren.
Unterstützungsangebote: Beratungs- und Hilfsangebote für betroffene Studierende müssen ausgebaut werden, insbesondere mit Blick auf spezifische Bedürfnisse marginalisierter Gruppen und vulnerabler Lebenssituationen.
Strukturelle Maßnahmen: Klare Richtlinien und effektive Beschwerdemöglichkeiten sind essenziell, um eine sichere Lernumgebung zu schaffen.“
- Wenn du betroffen bist, dann kannst du zum vertraulichen Gespräch zur Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten kommen oder auch zu Susan Lipp in der Studienberatung
- externe Anlaufstellen sind z.B. LARA - die Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen* https://lara-berlin.de/home
- die LADG-Ombudsstelle (LADG steht für das Landesantidiskriminierungsgesetz) bei Diskriminierung durch Institutionen des öffentlichen Dienstes https://www.berlin.de/sen/lads/recht/ladg/ombudsstelle/
- Antidiskriminierungsberatung von Diversity Arts Culture https://diversity-arts-culture.berlin/en/consultation/anti-discrimination-consultation
Engl.
Art universities are not only places of inspiration and creative development, but are also characterized by power structures that can influence the well-being of students. A new study on “Crossing Boundaries at Artistic Universities”, coordinated by WZB researcher Marina Fischer, shows that transgressive behavior, abuse of power and discrimination are widespread at artistic universities in Germany - with consequences for the mental health of those affected.
In recent years, especially with the #MeToo movement, scientific interest in the working and learning conditions of artists has also grown. It was precisely this that prompted Marina Fischer and her colleagues to conduct a survey to find out more about the experiences of students.
In an anonymous online survey conducted between July and September 2022, students at universities of the arts in Germany were questioned. Over 600 participants nationwide reported on their experiences with transgressive behavior in the context of their university and the effects on their mental well-being. In the context of the university means: in the artistic education, in the resulting practical activities or professional networks. The results presented make it clear that artists are exposed to various forms of transgressive, hostile behavior early on in their professional careers.
The results of the study were processed in a ViSoP project by the WZB and the University of the Arts - Marina Fischer, researcher in the doctoral program “Gute Abeit” worked closely with the budding designers Laura Quade and Yulia Ostheimer. The result is a booklet on science communication that takes up this topic and makes it visually accessible. The cooperation with a university of the arts underlines the importance of creating safer learning and working conditions for young artists and makes it possible to approach this topic with the tools of design and science, Marina Fischer points out.
Many students have experienced boundary violations. In the online survey, 92 percent of participants stated that they had experienced one or more of the forms of boundary violations surveyed in the context of their studies.
The following experiences were examined: sexual harassment, abuse of power, microaggressions, discrimination, sexualized (digital and analogue) violence in the context of their studies
More than half of the respondents reported discrimination, almost half reported sexual harassment. One in eight people reported pronounced sexualized violence.
Affected students feel psychologically burdened and report anxiety and depression.
Members of marginalized groups - including female, trans, intersex and queer people, as well as students with care responsibilities and chronically ill students - tended to report more frequent experiences of transgressive behavior.
The results are not representative of all arts students, but are nevertheless revealing due to the broad subject composition and regional distribution.
The results highlight the need for targeted prevention measures:
Awareness-raising and training: artistic universities should intensify awareness-raising and prevention programs.
Support services: Counselling and support services for affected students must be expanded, particularly with regard to the specific needs of marginalized groups and vulnerable life situations.
Structural measures: Clear guidelines and effective grievance mechanisms are essential to create a safe learning environment.”
- If you are affected, you can come to the Women's and Equal Opportunities Officer or Susan Lipp in the Student Advisory Service for a confidential discussion
- External points of contact are, for example, LARA - the specialist office against sexualized violence against women* https://lara-berlin.de/home
- the LADG ombudsman's office (LADG stands for the state anti-discrimination law) in the event of discrimination by public service institutions https://www.berlin.de/sen/lads/recht/ladg/ombudsstelle/
- Anti-discrimination advice from Diversity Arts Culture https://diversity-arts-culture.berlin/en/consultation/anti-discrimination-consultation
„Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Workshops und Kurse des Projekts FLINTr*Aum in Pankow im April beginnen!
FLINT*rAum zielt darauf ab, einen geschützten Raum für (post)traumatisierte FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen) mit Flucht- und Migrationsgeschichten zu schaffen.
Es werden Workshops zur Stressbewältigung und Traumatherapie angeboten, die unter anderem Yoga, Musiktherapie, Kunsttherapie und Körpertherapie beinhalten. Darüber hinaus gibt es einen transkulturellen Chor, der der Entspannung und Ermächtigung dient.
📅 Die Angebote finden monatlich von April bis Dezember 2025 statt.
📚 Zusätzlich werden Seminare für Multiplikator:innen sowie für die breite Öffentlichkeit angeboten.
Im Anhang finden Sie einen kleinen Flyer mit Kursen und Terminen in verschiedenen Sprachen, die Detaillierte Informationen zu den Kursen und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter: http://www.trixiewiz.de/flintraum/ sowie auf Facebook und Instagram: @trixiewiz_eV (https://www.instagram.com/p/DHs2Mtto40z/?img_index=1)
📍 Die Workshops sind kostenlos und finden in unseren Räumen im KuBiZ – Raoul Wallenberg, in der Bernkasteler Strasse 78, 13088 Berlin-Weißensee statt.
⚠️ Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmer:innenzahl begrenzt ist. Wir bitten Sie, diese Einladung und Information an FLINTA* Migrantinnen und Geflüchtete weiterzuleiten. Für weitere Informationen oder Fragen zum Projekt stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Teresita Cannella und Paula Cuellar
We are excited to inform you that the workshops and courses of the FLINTr*Aum project will begin in Pankow this April!
FLINTr*Aum aims to create a safe space for (post)traumatized FLINTA individuals* (women, lesbians, intersex, non-binary, trans, and agender people) with refugee and migration backgrounds. Our program offers workshops focused on stress management and trauma recovery, including yoga, music therapy, art therapy, and body therapy. Additionally, we host a transcultural choir designed for relaxation and empowerment.
📅 Workshops run monthly from April to December 2025.
📚 We also offer seminars for multipliers and the general public.
Attached, you will find a flyer with course details and dates in various languages.
For more detailed information and registration, please visit our website: http://www.trixiewiz.de/flintraum/
Follow us on Facebook & Instagram: @trixiewiz_eV (https://www.instagram.com/p/DHs2Mtto40z/?img_index=1)
📍 Location: All workshops are free of charge and take place at KuBiZ – Raoul Wallenberg, Bernkasteler Strasse 78, 13088 Berlin-Weißensee.
⚠️ Registration is required, as spots are limited.
We kindly ask you to share this invitation with FLINTA* migrants and refugees who may benefit from this program.
For any further information or questions, please feel free to reach out.
Best regards,
Teresita Cannella & Paula Cuellar
*Mehrfach Sendung bitten wir zu entschuldigen
trixiewiz e.V.
Büroräume:
Bernkasteler Straße 78
13088 Berlin-Weißensee
Mail: info@trixiewiz.de / trixiewiz@gmail.com
Tel: 030/55571529“
Seit kurzem gibt es auf den Hochschultoiletten kostenlose Menstruationsartikel. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Menstruationsgerechtigkeit und eine Maßnahme, die im Gleichstellungskonzept vorgesehen war und auch vom AStA eingefordert wurde. Neben der Hochschulleitung Danke auch an Martin Jennrich für die Umsetzung und an Denise Mietle von der Pforte sowie an Sophie Obinger.
Tampons und Binden sind relativ teuer und viele menstruierende Menschen können sich keine Menstruationsartikel leisten. Das betrifft Studierende mit wenig Geld besonders stark. Eine Umfrage der Universität Passau aus dem Jahr 2021 hat ergeben, dass von 400 befragten Studierenden 20% angaben, sich keine Menstruationsartikel leisten zu können. Bis vor kurzem waren solche Produkte auch noch als Luxusgüter eingestuft und mit 19% Mehrwertsteuer besonders teuer. Der Missstand, dass Menschen, die menstruieren, finanziell stärker belastet sind bzw. sich Menschen mit geringem Einkommen keine entsprechenden Produkte leisten können, wird auch als Periodenarmut bezeichnet. Zu Perioden- oder Menstruationsgerechtigkeit gehören neben kostenlosen Menstruationsartikeln noch weitere Punkte zum Beispiel eine Enttabuiisierung von Menstruation, ggf. Menstruationsurlaub oder andere Ausgleiche für Personen, die besonders starke Symptome wie Schmerzen oder Kreislaufbeschwerden haben. Das kann übrigens auch daran liegen, dass du eine Zyste, ein Myom oder Endometriose hast.
Eine gute Beratungsmöglichkeit ist das Frauengesundheitszentrum Berlin - sie sind offen für alle, die sich für ihre Themen interessieren, z.B. auch nicht-binäre Menschen
Engl.:
Free menstrual products have recently been made available in the toilets of our artschool. This is an important step towards more menstrual equity and a measure that was planned in the gender equality concept and also demanded by the AStA. In addition to the university leadership, thanks also go to Martin Jennrich for the implementation and to Denise Mietle from the gate and Sophie Obinger!
Tampons and pads are relatively expensive and many menstruating people cannot afford menstrual products. This affects students with little money particularly badly. A survey conducted by the University of Passau in 2021 revealed that 20% of 400 students surveyed stated that they could not afford menstrual products. Until recently, such products were still classified as luxury goods and were particularly expensive at 19% VAT. The fact that people who menstruate are more financially burdened or that people on low incomes cannot afford such products is also referred to as period poverty. In addition to free menstrual products, period or menstrual equity also includes other points such as the de-tabooing of menstruation, possibly menstrual leave or other compensation for people who have particularly severe symptoms such as pain or circulatory problems. This may also be due to the fact that you have a cyst, fibroid or endometriosis.
A good source of advice is the Frauengesundheitszentrum Berlin - they are open to anyone who is interested in their issues, including non-binary people, for example
https://www.bbk-bildungswerk.de/news/17122024-talking-back-1-metoo-der-kunst-am-mo-13012025
Eine Diskussionsveranstaltung zu Alternativen, Auswegen und Komplizinnenschaft, organisiert von der AG CSA (Counter Sexism and Abuse) des bbk berlin in Zusammenarbeit mit dem bildungswerk des bbk berlin
Mo, 13.01.2024, um 18 Uhr in der Akademie Lounge, Köthener Str. 44
Wie begegnen Sexismus und Machtmissbrauch in der Kunstwelt? Ist dies ein Problem, das nur wenige betrifft, oder handelt es sich um eine weit verbreitete Grauzone, die sich zwischen Professionalität und persönlichen Grenzen erstreckt? Beginnt dies bereits an Kunsthochschulen und setzt sich im Ausstellungsbetrieb fort? Welche Verhaltensstandards sollten gelten, und wann werden sie so verletzt, dass man sich als Künstler*in reduziert und degradiert fühlt?
Wie können wir Maßnahmen gegen Sexismus und Missbrauch von Macht, Schlüsselpositionen oder Mentoring schaffen, die das professionelle Handlungsvermögen von uns entschränken, ein toxisches Umfeld abschaffen und anti-diskriminierend wirken? Wann wird man als professionelles Gegenüber nicht mehr respektiert und wie kann man solche Erfahrungen formulieren, verarbeiten und zur Sprache bringen? Welche Verhaltensregeln wollen wir etablieren, damit sich Künstler*innen gegenüber Verhandlungspartner*innen als gleichberechtigt fühlen?
All diese Fragen und mehr möchten wir mit namhaften Stimmen aus der Kunst, dem Recht und dem Journalismus erörtern. Wir freuen uns auf Gäste wie Mathilde Provansal (Soziologin mit Schwerpunkt Kunsthochschulen), Sophia Süßmilch (Künstlerin), Anke Doberauer (Künstlerin) und Christina Clemm (Rechtsanwältin). Der Abend wird von der Gruppe CSA als solidarische Talkshow moderiert, in die Talk-Gäste sowie das Publikum zur Reflektion eingeladen werden. Real-Life-Beiträge der Spezialistinnen werden das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten – von den Dynamiken beruflicher Beziehungen über die Natur der künstlerischen Arbeit bis hin zu rechtlichen Aspekten.
Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zur Gründung der neuen Stelle „Counter Sexism & Abuse“ im bbk berlin, die eine Anlaufstelle für bildende Künstler*innen schaffen soll. Die AG CSA – Counter Sexism & Abuse ist seit 2022 aktiv und setzt sich kritisch mit den Machtstrukturen auseinander, die sexuelle Gewalt und Ausgrenzung begünstigen und aufrechterhalten. Gemeinsam wollen wir Werkzeuge entwickeln, um das Schweigen zu brechen, Solidarität zu fördern und unsere Widerstandskraft gegen patriarchale Strukturen und Machtmissbrauch zu stärken. Durch kollektives Lernen, Austausch und Unterstützung möchten wir sichere, kreative Räume für alle schaffen. Das langfristige Ziel ist es, ab 2025 eine Vertrauensstelle für bildende Künstlerinnen in Berlin einzurichten, die nach dem Vorbild der bundesweiten Organisation Themis arbeitet, jedoch speziell Künstler*innen, d.h. Selbstständige ohne Arbeitnehmer*innenvertrag, unterstützen wird.
Um Anmeldung unter Angabe des vollständigen Namens wird gebeten zum 08.01.2025 unter: info@bbk-bildungswerk.de
In der Ringvorlesung „seɘ – ander(e)s sehen“ stellen neu berufene Professor_innen ihre Arbeit und Forschung vor.
Prof. Dr. Judith Dobler, Gastprofessorin für Performative Design Research im Fachgebiet Theorie und Geschichte
„Aufzeichnungen einer Designforscherin“
Mi., 11.12.2024, 17:00 Uhr, Aula der weißensee kunsthochschule berlin
Judith Doblers Forschungsinteresse liegt im wechselseitigen Transfer aktueller Entwurfsverfahren und wissenschaftlicher Arbeitsmethoden, wie sie in Ateliers und Laboren auftreten. Dabei richtet sie den Blick insbesondere auf zeitgenössische Medien- und Kommunikationspraktiken in der wissenschaftlichen Forschung. Im Vortrag stellt sie eine Methoden-Assemblage aus historischer Diskursanalyse, visueller und sensorischer Anthropologie sowie zeichnerischer Forschung vor, mit der sie an theoretische und angewandte Diskurse anschließt. Die daraus entstehenden Aufzeichnungen komplementieren ihre Forschungen als künstlerisch-experimentelle Wissensform.
Judith Marlen Dobler ist Designerin und Forscherin und seit dem Wintersemester Gastprofessorin im Fachgebiet Theorie und Geschichte an der weißensee kunsthochschule berlin sowie Mitglied des Exzellenzclusters „Matters of Activity“. Ihre Forschungsinteressen umfassen kollaboratives Zeichnen als Kommunikationsmedium, Design als Erfahrungswissen und Designmethoden in der postdisziplinären Forschung. Sie verfügt über Mehrfachqualifikationen als Tischlerin, Kommunikationsdesignerin, Designtheoretikerin und promovierte Medienwissenschaftlerin. Als Mitglied in mehreren Designforschungsverbänden (dgtf, DRS, cumulus) engagiert sie sich für akademische Gleichstellung, Forschungsethik und eine inklusive Designausbildung.
Feminist Lunch Break #8
Dienstag, 10.12.2024, 12–14h, Foyer
Kuratorische Führung von Rayen Clare, Marina Luding, Phila Weber und Maya Zaheer
durch die Ausstellung FEMINIST FOYER
Wie können Künstler_innen und Gestalter_innen in sexistische Strukturen intervenieren? Welche Werkzeuge und Techniken entwickeln sie dafür?
Mit dieser Ausstellung wollen wir ungleiche Geschlechter-verhältnisse und Körperpolitiken in Kunst, Design und Theorie analysieren, reflektieren und ins Zentrum der Hochschule rücken.
Wir zeigen 22 Arbeiten von Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin. Wiederkehrend sind Verhandlungen von Körpern und gesellschaftlichen Normen. Ein wichtiger Ansatz ist das autoethnografische Arbeiten – eine Selbstbeforschung, die eigene Erfahrungen zum Ausgangspunkt macht. Vertreten sind Positionen aus allen Fachgebieten und in unterschiedlichen Medien – Malerei, Print, Textil, Video, Comic, Skulptur.
Im Dezember ist jährlich der Aktionstag #4GenderStudies - mit der Ausstellung heben wir die Bedeutung von künstlerischer und gestalterischer Wissensproduktion zu Fragen von Begehren, Geschlecht, Identität, Sexualität und Körperbildern hervor. Gleichzeitig zeigen wir, dass Theorie aus den Gender Studies wichtig für aktuelle Kunst und Gestaltung ist.
Die „Feminist Lunch Break“ ist ein Austauschformat, das mit dem Ziel initiiert wurde verschiedene feministische Perspektiven innerhalb der Hochschule zusammenzubringen und einen niedrigschwelligen Austausch zu ermöglichen. Wir wissen es ist eure Mittagspause, es ist daher auch voll ok, wenn ihr später kommt oder früher gehen müsst.
Feminist Lunch Break #8
Tuesday, 10.12.2024, 12-14h, Foyer
Curatorial guided tour by Rayen Clare, Marina Luding, Phila Weber and Maya Zaheer
through the exhibition FEMINIST FOYER
How can artists and designers intervene in sexist structures? What tools and techniques do they develop for this?
With this exhibition, we want to analyze and reflect on unequal gender relations and body politics in art, design and theory and move them to the center of the university.
We are showing 22 works by students of the weißensee school of art and design berlin. Recurring themes are the negotiation of bodies and social norms. An important approach is autoethnographic work - a self-exploration that takes one's own experiences as its starting point. Positions from all disciplines and in different media are represented - painting, print, textile, video, comic, sculpture.
December is the annual #4GenderStudies action day - with the exhibition we emphasize the importance of artistic and creative knowledge production on questions of desire, gender, identity, sexuality and body images. At the same time, we show that gender studies theory is important for contemporary art and design.
The „Feminist Lunch Break“ is an exchange format that was initiated with the aim of bringing together different feminist perspectives within the university and facilitating a low-threshold exchange.
11.12.24 - 17:00 Uhr – @Prof.Mensa
Ella Einhell arbeitet an der Schnittstelle von Materialforschung und Produktdesign mit einem Fokus auf der Transformation verschwendeter Ressourcen in innovative Rohstoffe. Seit 2020 erforscht sie die Nutzung von Abfällen aus der Fleischindustrie, insbesondere Tierknochen, um lokal produzierte, nachhaltige Materialien zu entwickeln. Mit einer Kombination aus industriellen Prozessen und traditionellem Handwerk entstehen so ökologische und ressourcensparende Objekte.
In der Prof. Mensa spricht sie über ihre Prozesse und Projekte – von der Materialforschung bis zur Zusammenarbeit mit Herstellern und Marken.
Ella Einhell wurde zu den Top 100 wichtigsten Köpfen in Berlin vom Tagesspiegel gekürt.
Die Anmeldung über Eventbrite ist erforderlich, um Credits für die Teilnahme zu erhalten.
Mehr über Ella und ihre Arbeit:
SprechenÜber auf Instagram: @SprechenÜber