In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Die Abgabe der Technischen Zeichnungen ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Bühnenbildes.
Zu diesem Moment sollten die relevanten Informationen vorliegen und zusammen gebündelt werden. Aber das ist gar nicht so einfach, denn ein Bühnenbild ist ein Prozess und kein Produkt.
Folgende Fragen behandeln wir:
Was ist für die technisch Zeichnungsabgabe relevant und was nicht?
Für was bin ich verantwortlich- welche Leistungen muss ich nicht erbringen? Was konstruiert das Theater und was ich? Wieviel Entwurfsspielraum bleibt mir an welchem Punkt der Planung? Wie bringe ich das Budget in Zusammenhang mit meinem Entwurf, wenn mir keine Materialpreise vorliegen?
In diesem Kurs geht es vorrangig um die Kommunikation und Entwicklung eines Entwurfes in Kooperation mit den verschiedenen technischen Gewerken eines Stadt/ Staatstheaters, als darum korrekte technische Zeichnungen zu machen.
Das Verständnis dafür, wann welche Infos an welchem Punkt ankommen muss, trägt maßgeblich zu einem ausgezeichneten Entwurf bei und vereinfacht die Arbeit während der Produktion.
PASOLINI # EURIPIDES # PUSSY RIOT
Das Semester bewegt sich zwischen antikem Mythos, politischer Gegenwart und künstlerischer Grenzüberschreitung – von Euripides und Pussy Riot zu Pier Paolo Pasolini.
Im ersten Teil des Semesters entwickeln wir Konzept und Entwurf zu DIE BAKCHEN / PUSSY RIOT von John von Düffel. In seiner Bearbeitung verschränkt von Düffel Euripides’ antike Tragödie unmittelbar mit Pussy Riot und Fragen nach Macht, Widerstand, Körper, Rausch und gesellschaftlicher Ordnung. Wir untersuchen, welche Räume und Bilder daraus für eine heutige Inszenierung entstehen können. Die Präsentation der Entwürfe findet direkt nach den Winterferien statt.
Nach der Präsentation wechseln wir Medium und Arbeitsweise: Ausgehend von Pier Paolo Pasolinis TEOREMA entsteht ein freies künstlerisches Projekt. Fotografie, Installation, Video, Audio, Malerei oder Performance – das Medium ist frei wählbar. Ziel ist eine eigenständige künstlerische Auseinandersetzung mit dem Stoff, jenseits des klassischen Bühnenbildentwurfs.
Zum Semesterende werden die Arbeiten zunächst intern präsentiert und anschließend in einer Vernissage mit Party …