In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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A SENSE OF MAKING
Multisensory Materialities
Gestaltung wird noch immer vor allem visuell gedacht. Dabei entsteht unsere Beziehung zu Materialien, Räumen und anderen Menschen zu großen Teilen über körperliche, sinnliche Wahrnehmung – unmittelbar, situativ, durchzogen von Erinnerung und kulturellen Prägungen. Welche Formen von Wissen entstehen im Zusammenspiel von Körper, Material und Wahrnehmung? Und wie lässt sich sinnliche Erfahrung in Material, Handlung, Raum oder soziale Praxis übersetzen?
Von diesem Verständnis ausgehend untersucht A Sense of Making, wie sinnliche Wahrnehmung zu einer Form des Wissens und Gestaltens werden kann. Materialien werden dabei nicht nur über ihre physischen Eigenschaften verstanden, sondern auch als Träger von Erinnerungen, Assoziationen und sinnlichen Erfahrungen. Geruch und Geschmack sind dabei zentrale Forschungsfelder: Ihre enge Verbindung zu Erinnerung und Biografie, ihre Einbettung in Rituale und kulturelle Praktiken machen besonders greifbar, wie sinnliche Erfahrung zu Kommunikation und Wissensproduktion werden kann.
Das Semester ist als multisensorisches Labor angelegt. Materialien, Situationen und Wahrnehmungsprozesse werden gesammelt, beobachtet, …